Effizienz in Motion und Handhabung

Festo kombiniert Bionik mit Automation

Teil 3: Vom Erprobungsträger zur Anwendung

Festo, Bionik-Greifer

Bionik-Greifer packen gefühlvoller zu und haben auch komplexe Formen im Griff.

Die Rumpfkonstruktion der Pinguine lässt sich in der Automation als flexible Tripod-Anordnung einsetzen und erschließt so neue Anwendungsfelder in der Handhabungstechnik. Das Fin Ray-Prinzip wurde im BionicTripod erstmals wirkungsvoll für die Anforderungen der Automation von Fertigungsprozessen umgesetzt. Drei pyramidenförmig angeordnete Glasfaserstäbe lassen sich durch Ein- oder Ausziehen der Stäbe in jede Richtung bis zu 90° auslenken. Elektrische Linearachsen sorgen dabei für präzise Bewegungen.

 

Gesteuert wird die gesamte Anlage über die Robotik-Steuerungssoftware CMXR von Festo. Der Arbeitsraum eines BionicTripod ist im Vergleich zur herkömmlichen Tripod-Anordnung um ein Vielfaches erweitert. Beispielsweise sind auch Pick-and-Place-Anwendungen mit einem 90°-Versatz möglich. Kombiniert mit einem flexiblen und adaptiven Greifer wird das Bewegen von Objekten mit unterschiedlicher Form und fragiler Gestalt möglich.

 

Weiterführende Links:

Was für`s Auge - unsere Bilderstrecken

Köpfe der Automation

Das "who is who" der Automatisierungs-branche - ergänzt um einige Angaben zu den Köpfen.

Hier geht es zu den Köpfen.

Ausgewählte Fachartikel

Aktuelle Termine


Aktuelle Ausgabe

Titelseite-CundA-02-2010