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06.Jul.2009
Robotik
Eindrücke vom RoboCup 2009 in GrazSimulation League
In dieser Liga spielen zwei rein virtuelle Teams mit je elf völlig autonomen Spielern sowohl in 2D als auch in 3D-Simulationen gegeneinander. Die Idee der Simulation League ist, Erfahrungen mit Strategien, Taktiken und Gruppenverhalten zu sammeln, um diese dann auf humanoide Roboter zu übertragen. Der wissenschaftliche Fokus liegt auf der Kooperation und Kommunikation der virtuellen Spieler.
Small Size League
Zwei Teams mit jeweils fünf rollenden Robotern - so präsentiert sich die Small Size League. Die Spieler haben nur wenige Sensoren onboard; sie bekommen Informationen von Kameras, die über dem Spielfeld angebracht sind. Diese Informationen werden an einen externen Computer geschickt, der dann wiederum den Robotern per Funk Kommandos zusendet. Materialien, Form und Software sind völlig frei wählbar. Einzig die Größe ist vorgegeben, das heißt der Durchmesser und die Höhe der Roboter.
Middle Size League
In der „Königsdisziplin" des RoboCup bestehen die Teams aus sechs mittelgroßen Robotern mit allen Sensoren onboard. Die Spieler dieser Liga wiegen bis zu 40 Kilogramm und haben eigene Kameras an Bord, über die sie sich selbst lokalisieren müssen. Die Kommunikation zwischen den Robotern erfolgt per WLAN, externe Eingriffe von Menschen sind nicht erlaubt. In der Regel verfügt jeder Roboter über einen Rechner, der die Informationen der Sensoren zusammenbringt, interpretiert, mit dem bereits verfügbaren Wissen kombiniert und daraus neue Aktionen ableitet.
Standard Platform League
Der große Vorteil für die Teilnehmer dieser Liga ist auch zugleich die größte Herausforderung: Alle Teams verwenden identische Roboter. Nachdem die Hardware für alle Teilnehmer die gleiche ist, geht es in diesem Bewerb um Software-Weiterentwicklung. Die Roboter agieren autonom, einzig die Kommunikation per WLAN ist ihnen erlaubt.
Humanoid League
In dieser Liga spielen humanoide Roboter, also Roboter mit menschenähnlicher Körperform und entsprechender sensorischer Ausstattung, gegeneinander. Die Spieler sind völlig autonom und ein menschliches Eingreifen in das Spiel ist nicht erlaubt. Besonders knifflig: Die Spieler auf zwei Beinen müssen ihr Gleichgewicht halten können, egal ob sie stehen, laufen oder den Ball kicken. Falls sie zu Boden gehen, müssen sie auch selbst wieder aufstehen können.
Bei tropischen Temperaturen trafen sich in der Wappenhalle des alten Münchner Flughafens Riem über 600 Marketing-Entscheider und Manager aus der Elektronik-Branche, Automatisierung und ITK - und feierten beim Sommernachtsfest der WEKA FACHMEDIEN bis in die frühen Morgenstunden.
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Das Museum für Kommunikation und Wissenschaft in Berlin zeigt vom 7. Mai bis 5. September 2010 die Ausstellung „Codes & Clowns. Claude Shannon – Jongleur der Wissenschaft“. Inhalt sind die genialen wie skurrilen Erfindungen des US-amerikanischen Mathematikers, Ingenieurs und Erfinders Claude Elwood Shannon.

Bilderstrecken rund um die Automatisierung und die WEKA FACHMEDIEN.
Fotoausstellung „Deutsche Technikstraße“
Impressionen aus der Embedded-Szene
Das "who is who" der Automatisierungs-branche - ergänzt um einige Angaben zu den Köpfen.
