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20 Jahre CAN in Automation – das Jubiläumsspecial
Schneller und längere Nachrichten
Wie jedes Kommunikationssystem hat auch das „klassische“ CAN-Protokoll seine Grenzen: die Geschwindigkeit ist auf 1 Mbit/s limitiert und die maximale Nutzdatenlänge beträgt 8 Byte. Mit dem kommenden FD-Protokoll fallen diese Schranken.

CAN in verteilten Systemen
Dezentrale Strukturen nehmen im Maschinenbau mehr und mehr zu – lassen sich mit der altbewährten IEC 61131 jedoch nur schwer umsetzen. Weshalb also nicht, eine Norm verwenden, die sich in der Gebäude- und Prozessautomatisierung für verteilte Systeme bereits bewährt hat – die IEC 61499. Wie sich CANopen grundsätzlich in verteilte Systeme unterstützt und wie sich insbesondere die IEC 61499 auf CANopen abbilden lässt, erläutert der Autor dieses Beitrages..

CAN zeigt Profil
Um Austauschbarkeit und Interoperabilität von Geräten zu gewährleisten, sind standardisierte Profile unverzichtbar. Mit rund 10000 DIN A4 Seiten an CANopen-Profilspezifikationen hat CAN in Automation eine beeindruckende Vereinheitlichung von Geräteschnittstellen entwickelt. – Ein Prozess, der keineswegs abgeschlossen ist.
Im Schlaf Energie sparen
Die Minimierung des Energieverbrauches ist in der Automobilindustrie – einer der Domänen von CAN – ein immer wichtiger werdendes Thema. Mit dem Teilnetzbetrieb ist es möglich, bei den Steuergeräten quasi „schlafend“ Strom zu sparen. - Ein Ansatz, der auch auf industrielle CAN-Applikationen übertragbar ist.
Keine Angst vor Ethernet
In Zeiten von Ethernet stellt sich die Frage, ob traditionelle Netzwerke wie CAN noch ihre Berechtigung haben. Die Antwort darauf lautet eindeutig - Ja. Denn schneller ist nicht immer besser!

CAN ausreizen
In CAN-Netzwerken setzt im Standardeinsatz das zugrunde liegende Transportprotokoll dem System strukturelle Grenzen.Mithilfe geeigneter Topologiekomponenten lassen sich jedoch auch in einem weitläufigen Netzwerk hohe Bandbreiten gewährleisten.
