Vom 22. bis 25. Mai dreht sich auf dem Gelände der Neuen Messe München alles um die Themen Automation und Mechatronik und insbesondere um die Spezialdisziplinen Robotik, Montage sowie industrielle Bildverarbeitung. Alles Wissenswerte rund um die Automatica 2012 haben wir in unserem Messe-Spezial zusammengefasst.
Rund 550 Aussteller präsentieren auf der Sensor+Test vom 22. bis 24 Mai in Nürnberg dem Fachpublikum ihre Neuheiten rund um das breite Themengebiet der Sensorik, Mess- und Prüftechnik.
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OPC Unified Architecture – Die Grundlagen kompakt aufbereitet
Im Februar 2009 kam das erste Release der OPC-Spezifikation "OPC Unified Architecture (UA)“ heraus. OPC UA deckt ein großes Spektrum von Themen und Funktionen ab. Aber was genau ist OPC UA und wie funktioniert die Kommunikationstechnologie?
Technologische Neuheiten, Branchenpartys und News: Fotografische Eindrücke aus der Automatisierungsbranche
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Cyber Security
Das Stuxnet-Virus
Hacker – wenn man die Verursacher überhaupt noch in diese Kategorie einordnen kann - haben mit bisher unbekannter Raffinesse und Präzision den Trojaner Stuxnet geschaffen, der sich gezielt gegen eine einzige Industrieanlage richtet. Über die Urheber und das Ziel kursieren Spekulationen, die Funktionsweise ist dagegen weitgehend klar.
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Siemens hat die Malware auf einer Testanlage isoliert und studiert dessen Funktionsweise. Laut den Informationen zum Stuxnet-Virus auf den Support-Seiten von WinCC lassen dessen bislang analysierten Eigenschaften und sein Verhalten den Schluss zu, dass es sich nicht um die Entwicklung eines Hackers handelt. Stuxnet ist das Produkt eines Expertenteams, das neben ausgezeichneten IT-Kenntnissen auch über umfassendes Know-how in Sachen Industriesteuerungen, deren Einsatz in Produktionsprozessen und dem Engineering solcher Anlagen verfügen muss.
Der Trojaner wird aktiv, wenn WinCC- oder PCS7-Software installiert sind. In einem sehr spezifischen Automatisierungsumfeld oder einer speziellen Anlagenkonfiguration kann das Virus nicht nur Daten weitergeben, sondern auch spezifische Prozesse und Abläufe in der Steuerung beeinflussen.
Das Verhaltensmuster von Stuxnet deutet darauf hin, dass das Virus nur in Anlagen mit einer spezifischen Konfiguration aktiv wird. Dazu sucht das Schadprogramm nach bestimmen Hardware-Baugruppen und Programmmustern, die für einen bestimmten Produktionsprozess stehen. Dieses Muster ist zum Beispiel durch einen Datenbaustein und zwei Codebausteine eingrenzbar.
Im Klartext: Die „Hacker" haben Stuxnet offenbar gezielt auf einen speziellen Prozess oder eine Anlage maßgeschneidert - nicht auf eine bestimmte Marke eines Steuerungsanbieters und auch nicht auf die Mehrheit der industriellen Anwendungen.
Als Indiz dafür nennt Siemens auf ihrer Support-Seite die dem Unternehmen bekannten Fälle einer Infizierung: In 15 Anlagen wurde das Virus bislang entdeckt, jedoch nicht aktiv, weil die spezifische Konstellation nicht vorhanden war. Immer ließ sich das Virus entfernen, ohne dass es bisher zu Schadensfällen kam.
1. Teil: Das Stuxnet-Virus
2. Teil: Ablauf und Identifikation der Infektion
3. Teil: Die Spekulationen
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