Vom 22. bis 25. Mai dreht sich auf dem Gelände der Neuen Messe München alles um die Themen Automation und Mechatronik und insbesondere um die Spezialdisziplinen Robotik, Montage sowie industrielle Bildverarbeitung. Alles Wissenswerte rund um die Automatica 2012 haben wir in unserem Messe-Spezial zusammengefasst.
Rund 550 Aussteller präsentieren auf der Sensor+Test vom 22. bis 24 Mai in Nürnberg dem Fachpublikum ihre Neuheiten rund um das breite Themengebiet der Sensorik, Mess- und Prüftechnik.
Aktuelle Neuheiten der Messe, Produkte und Fachbeiträge haben wir in unserem Spezial konzentriert.
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Im Überblick: Wer wechselte wohin?
Neuer Vorstand bestätigt - Produktmanager wechselt Unternehmen - Vertriebsleiter eingestellt:
Die Personalien der Branche im Überblick
OPC Unified Architecture – Die Grundlagen kompakt aufbereitet
Im Februar 2009 kam das erste Release der OPC-Spezifikation "OPC Unified Architecture (UA)“ heraus. OPC UA deckt ein großes Spektrum von Themen und Funktionen ab. Aber was genau ist OPC UA und wie funktioniert die Kommunikationstechnologie?
Technologische Neuheiten, Branchenpartys und News: Fotografische Eindrücke aus der Automatisierungsbranche
Top5
Viele Cloud-Speicher sind unsicher
Frank Maier, Lenze
Vom Zulieferer zum Partner
Die jüngste Umfrage des VDMA förderte zutage, dass sich 82 % der Maschinenbauer eine engere Zusammenarbeit mit ihrem Zulieferer wünschen, besonders in der Phase der Entwicklung. Frank Maier, Mitglied des Vorstandes der Lenze SE, erläutert, was dies für die zuliefernden Automatisierer bedeutet.
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Herr Maier, wie sehen Sie in dem vom VDMA umrissenen Szenario Ihre Rolle als Zulieferer?
■ Unsere Rolle wandelt sich immer stärker vom Zulieferer zum Partner des Maschinenbauers während des gesamten Prozesses der Maschinenerstellung: von der Konzeption über Entwicklung und Inbetriebnahme bis hin zur Unterstützung beim After Sales. Als Spezialist für Antriebs- und Automatisierungstechnik können und müssen wir unsere Kunden mit unserem Spezial-Know-how auf diesem Gebiet entlasten. Das geht soweit, dass wir sogar in der ersten Phase der Ideenfindung unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Ideen zu Papier zu bringen und zu einem tragfähigen Konzept weiterzuentwickeln.
Will der Maschinenbauer wirklich, dass mit dem Elektronik- und Software-Know-how zusehends Kern-Know-how zum Zulieferer abwandert? Wie können Sie dieser Angst der Maschinenbauer entgegenwirken?
■ Von einer Know-how-Abwanderung kann meiner Ansicht nach nicht die Rede sein. Unser Verständnis von Zusammenarbeit sieht vielmehr einen Knowhow-Aufbau beim Maschinenbauer vor. In welchem Bereich und Umfang ist natürlich vom Projekt und vom Kunden abhängig, aber Schulung und Coaching unserer Kunden sind feste Bestandteile unseres Angebots. Wichtiger scheint mir die angesprochene partnerschaftliche Arbeitsteilung: Die Komplexität moderner Maschinen macht dies mittlerweile unverzichtbar. Diese Arbeitsteilung erlaubt es dann den Maschinenbauern, sich auf ihr eigentliches Kern-Know-how – die Abbildung eines Produktionsprozesses in eine Maschine, allgemein die Umsetzung der Anforderungen ihrer Kunden durch Innovationen an der Maschine – zu konzentrieren.
Wird es zukünftig zwischen Maschinenbauer und Automatisierer ganz neue Geschäftsmodelle geben, da Sie immer stärker an den Maschinen partizipieren?
■ Ich denke, die Änderung besteht in der überschaubaren Zukunft tatsächlich eher in der Intensität der Zusammenarbeit, bleibt aber vom Geschäftsmodell her schon ein Zuliefermodell. Es wird seit langem über alternative Modelle diskutiert oder spekuliert, Stichwort Betreibermodelle, in denen ein Produktivitätsgewinn anteilig genutzt wird. Dazu müsste aber als Voraussetzung auch der Maschinenbauer auf ein derartiges Modell umstellen; dies sehe ich in der Breite in den nächsten Jahren nicht.
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