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31. Mai 2010
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Engineering

Virtuelle Inbetriebnahme einfach gehalten

Mit der Komplexität einer Anlage steigt der Aufwand für die Qualitätssicherung im Engineering. Abhilfe verspricht die virtuelle Inbetriebnahme. Allerdings müssen Aufwand und Nutzen einer Anlagensimulation in einem positiven Verhältnis stehen. Von zentraler Bedeutung ist dabei ein vereinfachter Modellaufbau mit Hilfe von „SmartComponents“, wie ihn die Firma ABB realisiert.

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Anlagenbauer in der Fabrikautomatisierung stecken in der Zwickmühle: Konfrontiert mit immer kürzeren Produktlebenszyklen und stetem Kostendruck müssen sie ihre Automatisierungslösungen bei immer kürzeren Entwicklungs- und Inbetriebnahmezeiten mit gleichbleibender oder besserer Qualität liefern. In diesem Zusammenhang wird zwar schon seit Jahren auf die Bedeutung der virtuellen Inbetriebnahme hingewiesen, deren Umsetzung verläuft allerdings nur zögerlich.

Einer der Gründe dafür liegt im bisweilen großen Aufwand zur Erstellung der virtuellen Modelle von realen Komponenten. Ein akkurates Simulationsmodell ist jedoch die Grundlage, damit der Steuerungscode einer SPS oder Robotersteuerung unter realistischen Bedingungen getestet werden kann. Die Herausforderung besteht also in einer möglichst einfachen und schnellen Abbildung der realen Anlagenkomponenten in einem virtuellen Modell. Von zentraler Bedeutung sind dabei so genannte SmartComponents, wie sie die Firma ABB für ihr Roboterprogrammier- und Simulationswerkzeug Robot- Studio entwickelt hat.

In Produktionsanlagen gibt es die unterschiedlichsten Komponenten, beispielsweise Roboter-Manipulatoren, Transporteinheiten und Sensoren. Das synchronisierte Zusammenwirken dieser Komponenten über die gesamte Produktionslinie hinweg übernehmen unterschiedliche Steuerungen: Zellensteuerungen, Robotersteuerungen, Sicherheits-SPSen und dedizierte Applikationssteuerungen wie Schweiß- oder Lackiersteuerungen.

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