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Druckluftauslastung: Der vernetzte Mess-Koffer

Kaeser Kompressoren – Hersteller von Produkten rund um das Thema Druckluft – hat die ersten 400 von rund 4000 Service-Koffern mit Hilfe von T-Systems mit der Cloud vernetzt.

4_Service-Koffer von T-Systems Bildquelle: © Deutsche Telekom

Die Koffer enthalten spezielle Messgeräte, mit denen Techniker des Unternehmens bei Kunden vor Ort eine Analyse der Druckluftauslastung zur Energie-Optimierung des Druckluftsystems vornehmen. Diese Koffer melden jetzt in regelmäßigen Abständen ihren Standort. So kann Kaeser jederzeit nachvollziehen, wo sich die teuren Messgeräte befinden. Über das Dashboard der Cloud der Dinge überwacht das Unternehmen zudem den Batteriezustand und stellt damit sicher, dass nur Koffer mit aufgeladenen Messgeräten genutzt werden. Bisher war es für das Unternehmen mitunter schwierig nachzuvollziehen, an welchem Ort und in welchem Zustand sich die Koffer genau befinden, denn die Techniker schließen die Messgeräte über einen Zeitraum von mindestens zehn Tagen an die Maschinen an, um ein detailliertes Bild über den tatsächlichen Druckluftbedarf des Kunden sowie über die Auslastung der Kompressoren zu bekommen. So waren manche Koffer schwer auffindbar oder komplett verloren. Nun meldet jeder Koffer seinen aktuellen Standort in die IoT-Plattform. Das IoT-Paket der Telekom beinhaltet Cloud-Plattform, Sensoren, Konnektivität und Sicherheit für die Vernetzung der Service-Koffer. Für die Zukunft planen beide Firmen, ihren IoT-Service weiter auszubauen: Auch Einzelmaschinen lassen sich mit der Cloud vernetzen. Die Messwerte werden erfasst, in der Cloud ausgewertet und auf einem Dashboard dargestellt. Zusammen mit SAP-Anwendungen lassen sich Fehler von Kompressoren frühzeitig erkennen und gezielt beheben, bevor es zu Ausfällen kommt.