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Projekt 'openAAS': Die Schale für Industrie 4.0

Die Verwaltungsschale ist ein entscheidendes Element auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0. Doch wie muss diese Komponente gestaltet sein und wie sieht die konkrete Umsetzung aus? Diesen Fragen geht das Projekt 'openAAS' auf den Grund. Der Status quo.

Die Schale für Industrie 4.0 Bildquelle: © Bild: Computer&AUTOMATION, Quellen: Fotolia, hainichfoto / RWTH Aachen

Anfang 2016 hat der ZVEI zusammen mit dem Lehrstuhl für Prozessleittechnik der RWTH Aachen University das Projekt ‚openAAS‘ (open Asset Administration Shell) mit einer zweijährigen Laufzeit gestartet. Das Projekt soll das Konzept der Verwaltungsschale mit einer praktischen Implementierung stützen, um eine Grundlage für weitergehende Diskussionen zu schaffen und mögliche Spezifikationslücken aufzeigen.

Ein Steering Committee, das aus Vertretern von ZVEI-Mitgliedsfirmen besteht, unterstützt den Lehrstuhl und entscheidet über den Projektverlauf, die Umsetzung sowie die nächsten Meilensteine. Zusätzlich soll openAAS im Bereich der Arbeitsgruppen der verschiedenen Verbände die Arbeiten synchronisieren und Grundlagen schaffen, um weitere Entwicklungen anzuregen.

Das Projekt ist insofern etwas Besonderes, da die Entwicklung offen stattfindet. Konkret heißt das: Sowohl Spezifikationen als auch geschriebener Quellcode stehen auf Github allen Interessierten zur Verfügung. Des Weiteren werden durch Workshops Entwickler angesprochen, die sich mit der praktischen Implementierung der Verwaltungsschale beschäftigen. So hofft man, eine direkte Rückmeldung für den Verlauf des Projekts zu erhalten.