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Training for Professionals: Das Internet of Things zum Anfassen

Wie können Unternehmen Planung, Entwicklung und Rollout einer Anwendung für das IoT angehen? Antwort gibt das Seminar 'Internet der Dinge (IoT)' der Computer&AUTOMATION. Neben einem Überblick besteht die Möglichkeit, wichtige Funktionsbausteine zu erproben.

Trainings for Professionals Bildquelle: © Fotolia / WEKA Fachmedien
Das Intensivseminar 'Internet der Dinge (IoT)' findet in der Veranstaltungsreihe 'Training for Professionals' des Verlages WEKA Fachmedien vom 8. bis 9. Juni 2016 in Haar statt.

Das Internet der Dinge (engl. Internet of Things = IoT) wird in den nächsten Jahren unsere Lebens- und Arbeitswelten vollständig durchdringen und durch disruptive Innovationen gravierende Umwälzungen bewirken. Die Gegenstände, Geräte und Maschinen um uns herum werden durch die IoT-bedingte Vernetzung zu dauerhaft kommunizierenden intelligenten Datenobjekten. Eine durch den permanenten Datenaustausch einsetzende "Smartifizierung" verändert dabei  unser gesamtes Leben. Durch ein "Industrial Internet of Things" oder auch "Industrie 4.0" werden sich die Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse sogar in revolutionärer Weise verändern und völlig neue Anbieter, Produkte  und Dienstleistungen hervorbringen. Die damit einhergehende Datenflut aus unzäh­ligen vernetzten Objekten wird mit Hilfe noch zu entwickelnder Big-Data-Verfahren in Informationen umgewandelt, aus denen sich Ereignisse und Verhaltensweisen mit größtmöglicher Präzision vorhersagen lassen.

Bevor es aber soweit ist, müssen alle Beteiligten gemeinsam die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der durchgängigen Vernetzung aller Objekte bewerkstelligen, die sich im Internet der Dinge vernetzen lassen. Zunächst einmal entstehen dadurch viele Fragen, wie zum Beispiel: Welche technischen Anforderungen müssen die "Dinge" im Internet der Dinge erfüllen? Wie lässt sich die IoT-Vernetzung erreichen und welche Funktionen beziehungsweise Komponenten werden dafür benötigt? Wie sieht das Zusammenspiel aller Bausteine aus? Das Intensivseminar "Internet der Dinge" liefert Antworten und Beispiele zu folgenden acht Fragestellungen:

  1. Wie sehen typische IoT-Architekturen und Referenzlösungen aus? In Zukunft erhält jedes physische ­Objekt eine virtuelle Repräsentanz. ­Dadurch entsteht eine mehrschichtige Architektur, die sich auf ein breites  Anwendungsspektrum übertragen lässt.
  2. Welche Protokolle, Datenformate und logischen Schnittstellen (APIs) werden benötigt? Dieser Themenkomplex ist für die Praxis außerordentlich wichtig. Fehlentscheidungen können nach einiger Zeit teuer zu stehen ­kommen.
  3. Mit welchen physikalischen Schnittstellen und Sensoren muss man sich befassen? IoT-Anwendungen ohne Sensoren sind praktisch undenkbar. Allerdings sind auch hier zahlreiche Details zu beachten.
  4. Welche Wireless-Technologien sind für das IoT relevant? Es gibt nicht nur UMTS, LTE und WLAN, um eine IoT-Anwendung zu vernetzen. Auch neuartige Low Power Wide Area Networks (LPWAN) werden in Zukunft eine Rolle spielen.
  5. Wie sehen Beispiel-Anwendungen aus und wo liegt deren praktischer Nutzen? Nicht alles, was technisch machbar ist, hat auch einen Wert für den Anwender. Die sogenannte Value Proposition einer IoT-Anwendung sollte stets genau untersucht werden.
  6. Wie funktioniert "Big Data" und welche Nutzungsmöglichkeiten sind denkbar? "Daten sind das Öl des 21. Jahrhundert". Diese Hypothese eignet sich als wertschaffendes Leitmotiv für IoT-basierte Produkte und Geschäftsmodelle. Es ist allerdings nicht einfach, aus Daten sinnvolle Informationen zu gewinnen.
  7. Wie lässt sich die erforderliche Security schaffen? Die IoT-Informationssicherheit ist eine besondere Herausforderung, da zum einen sehr große Verbundsysteme mit vielen Angriffsmöglichkeiten entstehen und zum anderen ressourcenarme Systeme zum Einsatz kommen, die sich nur schwer schützen lassen.
  8. Gibt es eigentlich international anerkannte Standards für das IoT? Es gibt inzwischen mehr Standards als Einsatzmöglichkeiten. Die Herausforderung ist, für die eigenen Projekte auf die "richtigen Standards" zu setzen.