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Der Schweizer Elektrokonzern ABB hat ein Kaufangebot in Höhe von 860 Mio. Pfund an die Aktionäre des britischen USV-Anbieters Chloride Group abgegeben und schlägt damit den US-amerikanischen Konkurrenten Emerson aus dem Rennen.
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Die Vorstände von ABB und Chloride haben sich auf eine Preisempfehlung von 325 Pence je Aktie verständigt - das sind 50 Pence mehr als der US-amerikanische Konzern Emerson zuletzt im April 2010 angeboten hatte. Dieses Angebot hatte der Chloride-Vorstand abgelehnt.
Insgesamt liegt der Kaufpreis nun bei 860 Mio. britischen Pfund. Chloride fertigt mittlere und große USV-Anlagen (Unterbrechungsfreie Stromversorgungen), die künftig ABBs Portfolio im Bereich Stromerzeugung und -Verteilung ergänzen. Der USV-Anbieter soll vorbehaltlich der Zustimmung durch die Aktionäre und Genehmigung durch die Regulierungsbehörden in die ABB-Division diskrete Automation und Motion eingegliedert werden.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010, das am 31. März endete, erzielte Chloride mit rund 2500 Mitarbeitern einen Umsatz von 336 Mio. Pfund - trotz Rezession ein Plus von 3 %. Der Gewinn lag bei 30 Mio. Pfund, gegenüber den 40 Mio. in 2009 ein Minus von 25 %.
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