Messeticker
Vom 22. bis 25. Mai dreht sich auf dem Gelände der Neuen Messe München alles um die Themen Automation und Mechatronik und insbesondere um die Spezialdisziplinen Robotik, Montage sowie industrielle Bildverarbeitung. Alles Wissenswerte rund um die Automatica 2012 haben wir in unserem Messe-Spezial zusammengefasst.
Rund 550 Aussteller präsentieren auf der Sensor+Test vom 22. bis 24 Mai in Nürnberg dem Fachpublikum ihre Neuheiten rund um das breite Themengebiet der Sensorik, Mess- und Prüftechnik.
Aktuelle Neuheiten der Messe, Produkte und Fachbeiträge haben wir in unserem Spezial konzentriert.
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Tunneln von OPC-Verbindungen: Gesteigerte Datenverfügbarkeit für OPC DA, HDA und A&E
Das Whitepaper der Firma Matrikon beschreibt die OPC-Technologie zum Tunneln von Verbindungen, um auch unter ungünstigen Bedingungen die Microsoft-Betriebssystemkomponente DCOM (Distributed Component Object Model) zuverlässig zu nutzen
Im Überblick: Wer wechselte wohin?
Neuer Vorstand bestätigt - Produktmanager wechselt Unternehmen - Vertriebsleiter eingestellt:
Die Personalien der Branche im Überblick
Technologische Neuheiten, Branchenpartys und News: Fotografische Eindrücke aus der Automatisierungsbranche
Top5
Robotik + Automation übertrifft Rekordjahr 2008
Analoger Näherungssensor
Die Vorteile magneto-induktiver Sensoren
Die Auswertung von Wirbelströmen und magnetischer Feldstärke von Magneten sind seit langem etablierte Verfahren in der Abstandsmessung. Weniger bekannt ist, dass sich beide Verfahren kombinieren lassen. Solche magneto-induktiven Sensoren weisen eine Reihe interessanter Eigenschaften auf.
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Ein magneto-induktiver Sensor wertet den Abstand zwischen dem so genannten Targetmagneten und dem Sensor aus. Je größer der Abstand, desto geringer die magnetische Feldstärke. Würde nur die Feldstärke eines Magneten zur Abstandsmessung genutzt, wäre die Kennlinie des Sensors stark nichtlinear, wie beispielsweise bei Hall-Sensoren. Hier schwächt sich der Signalhub zum Ende des Messbereichs hin deutlich ab. Deshalb wird dieser Sensortyp für die Messung größerer Abstände nur ungern genutzt. Die Kombination aus Wirbelstromverfahren und einem magnetisch sensitiven Element kompensiert diese Nichtlinearität und sorgt gewissermaßen für eine Selbstlinearisierung. Dadurch fällt die Kennlinie eines magneto-induktiven Sensors auch an der Grenze seines Messbereichs nicht ab.
Da ein magneto-induktiver Sensor auf die Magnetfeldstärke reagiert, lässt sich sein Messbereich über unterschiedliche Targetmagnete einstellen: je stärker ein Magnet, desto größer der Messbereich. Standardmäßig sind Targets für Messbereiche bis zu 55 mm möglich, für OEM-Projekte bis zu 80 mm. Trotz dieses großen Messbereichs können die Sensoren aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit selbst kleinste Wegänderungen erfassen. Typisch für die MainSensor-Reihe sind Auflösungen zwischen 10 und 30 µm. Damit ist das magneto-induktive Verfahren in beiden Disziplinen – Messbereich und Empfindlichkeit – dem Hall-Verfahren überlegen. Hall-Sensoren erreichen Messbereich von etwa 30 mm. Die Empfindlichkeit ist zwar am Messbereichs-Anfang etwas höher, nimmt aber zum Messbereichs-Ende stark ab und verlangt eine aufwendige Linearisierung. Ein weiterer Vorteil magneto-induktiver Sensoren: Sie können durch nicht ferromagnetische Stoffe wie Kunststoff-Abdeckungen oder Aluminium messen. Damit eignet sich das Messverfahren für druckdichte Behälter und geschlossene Systeme.
1. Teil: Die Vorteile magneto-induktiver Sensoren
2. Teil: Knackpunkte des Messprinzips
3. Teil: Auch für Drehzahl-Messungen geeignet
Weiterführende Links:







