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Kollaborative Robotik: Kawasaki und ABB kündigen Kooperation an

Im Rahmen der iREX 2017 in Tokio haben Kawasaki Robotics und ABB ihre Kooperation bekannt gegeben: Beide Unternehmen wollen eng in puncto Wissensaustausch und bei der Weiterentwicklung kollaborativer Roboter – insbesondere mit Doppelarmkonfiguration – zusammenarbeiten.

iREX in Tokio Bildquelle: © Kawasaki Robotics

Die International Robot Exhibition – kurz iREX - ist die größte Fachmesse für Robotik. Sie findet alle zwei Jahre in Tokio statt.

Im Fokus der Zusammenarbeit soll die gemeinsame Entwicklung neuer Ansätze für Sicherheit, Programmierung und Kommunikation sowie die Steigerung des Interesses an kollaborativen Robotern stehen.

Yasuhiko Hashimoto, Managing Executive Officer und General Manager der Kawasaki Robot Division, begrüßt die Zusammenarbeit: „Wir sehen ein großes Potential darin, kollaborative Applikationen und Prozesse, in denen Menschen und Technologie lösungsorientiert zusammenarbeiten, zu fördern. Ich freue mich, dass Kawasaki und ABB gemeinsam eine führende Rolle in der Weiterentwicklung benutzerfreundlicher und fortschrittlicher kollaborativer Automatisierung einnehmen.“

Per Vegard Nerseth, Managing Director von ABB Robotics, ergänzt:  „Der heutige Maßstab und die Geschwindigkeit der Entwicklung in der Roboterindustrie sind kaum vorstellbar. Neben der reinen Technologie hinter kollaborativer Automatisierung besteht ein wachsender Bedarf an innovativen Wegen der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Entwicklung von Industrielösungen.“

Mit dem ‚duAro‘ von Kawasaki und dem ‚Yumi‘ von ABB sind beide Unternehmen bereits seit geraumer Zeit und branchenübergreifend in Sachen kollaborativer Robotik unterwegs. Ungeachtet der jetzt verkündeten Zusammenarbeit werden beide Unternehmen ihre Produkte weiterhin unabhängig voneinander herstellen und vermarkten.