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DFKI / TU Kaiserslautern / SmartFactory: Martin Ruskowski folgt auf Detlef Zühlke

Zum 1. Juni übernimmt Dr. Martin Ruskowski die Nachfolge von Dr. Detlef Zühlke in der Leitung des Forschungsbereichs „Innovative Fabriksysteme“ am DFKI in Kaiserslautern sowie am bisherigen Lehrstuhl für Produktionsautomatisierung (PAK) der TU Kaiserslautern.

Dr. Martin Ruskowski Bildquelle: © TU Kaiserslautern

Ruskowski will am DFKI unter anderem an neuen Steuerungssystemen und Robotermechaniken arbeiten, um Industrieroboter für die Zukunft leistungsfähig zu machen.

Der Ingenieur Dr. Martin Ruskowski hat Elektrotechnik an der Leibniz-Universität Hannover studiert und dort im Maschinenbau promoviert. In seiner Doktorarbeit befasste er sich mit der Dynamik von Werkzeugmaschinen und dem Einsatz von aktiven Magnetführungen zur Unterdrückung von Schwingungen. Nach mehreren Führungspositionen in der Industrie ist er seit 2015 als Vice President beim Technikkonzern Kuka tätig und verantwortet bis zu seinem Wechsel nach Kaiserslautern in der Industries Group von Kuka den globalen Bereich Research and Development.

Am neubenannten Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen und Steuerungen (WSKL) der TU tritt Dr. Martin Ruskowski eine Professur im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik an. Seine Forschungsschwerpunkte sind Industrieroboter als Werkzeugmaschinen, Künstliche Intelligenz in der Automatisierungstechnik sowie neuartige Steuerungskonzepte für die Automatisierung. Über sein neues Aufgabenfeld an der TU sowie am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sagt Ruskowski: „Im Rahmen der Digitalisierung der Produktion benötigen wir neue Techniken und Lösungen, mit denen die Menschen enger mit dem Produktionsprozess verbunden sind. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit wird es sein, Roboter für anspruchsvolle mechanische Bearbeitungsaufgaben zu ertüchtigen.“

Professor Dr. Wolfgang Wahlster, CEO und Wissenschaftlicher Leiter des DFKI: „Der DFKI-Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme hat sich unter Kollege Zühlke mit der SmartFactory KL zu einer internationalen Pilgerstätte in Sachen Industrie 4.0 entwickelt. Ich bin überzeugt, dass wir die Erfolgsgeschichte mit Kollegen Ruskowski als Nachfolger fortschreiben werden. Besonders die Frage der Kooperation von mehreren Robotern mit mehreren Facharbeitern in hybriden Teams kann in Zukunft für weitere Wachstumsimpulse sorgen.“