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Kabel / Elektromechanik: Leoni beteiligt sich mehrheitlich an Adaptricity

Leoni, Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, hat sich zwei Drittel an Adaptricity. Das Spin-Off der ETH Zürich bringt software-gestützte Beratungsleistungen auf Basis von elektrotechnischem Expertenwissen in den Konzern ein.

Multi-Koax-Kabel Bildquelle: © Leoni

Leoni strebt neben dem Ausbau des Kerngeschäfts von Adaptricity auch eine enge Verknüpfung mit seinem internationalen Projektgeschäft an.

„Die Mehrheitsbeteiligung an Adaptricity sichert uns den Zugang zu Kompetenzen in den Bereichen Software, Simulation und cloud-basierter Datenanalyse. Diese haben wir als zentrale Bausteine unserer strategischen Weiterentwicklung zum Lösungsanbieter definiert“, erläutert Bruno Fankhauser, Vorstandsmitglied bei Leoni mit Verantwortung für den Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions, die Transaktion und ergänzt. „Um auch weiterhin ein führender Technologiepartner unserer Kunden zu bleiben, investieren wir im Zusammenhang mit Kabel und Kabelsystemen in zukunftsweisende und intelligente Software- und Analyse-Lösungen, die uns zudem neue Geschäftsmodelle erschließen.“

Mit der Mehrheitsbeteiligung an Adaptricity kann Leoni  künftig eine proprietäre Software einsetzen, die zeitreihenbasierte Simulationen erstellt, um beispielsweise elektrische Verteilnetze durch SmartGrid-Technologien zu optimieren. In den kommenden Monaten steht zum einen die Übertragung der erworbenen Kompetenzen auf eine Reihe zukunftsweisender Anwendungen und Marktsegmente im Fokus. Zum anderen will Leoni zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen Elektronik, Sensorik, Software und Datenanalyse aufbauen, die entscheidend für das Angebot intelligenter Kabelsysteme sowie zugehöriger Dienstleistungen sind.