Messeticker
Vom 22. bis 25. Mai dreht sich auf dem Gelände der Neuen Messe München alles um die Themen Automation und Mechatronik und insbesondere um die Spezialdisziplinen Robotik, Montage sowie industrielle Bildverarbeitung. Alles Wissenswerte rund um die Automatica 2012 haben wir in unserem Messe-Spezial zusammengefasst.
Rund 550 Aussteller präsentieren auf der Sensor+Test vom 22. bis 24 Mai in Nürnberg dem Fachpublikum ihre Neuheiten rund um das breite Themengebiet der Sensorik, Mess- und Prüftechnik.
Aktuelle Neuheiten der Messe, Produkte und Fachbeiträge haben wir in unserem Spezial konzentriert.
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Tunneln von OPC-Verbindungen: Gesteigerte Datenverfügbarkeit für OPC DA, HDA und A&E
Das Whitepaper der Firma Matrikon beschreibt die OPC-Technologie zum Tunneln von Verbindungen, um auch unter ungünstigen Bedingungen die Microsoft-Betriebssystemkomponente DCOM (Distributed Component Object Model) zuverlässig zu nutzen
Im Überblick: Wer wechselte wohin?
Neuer Vorstand bestätigt - Produktmanager wechselt Unternehmen - Vertriebsleiter eingestellt:
Die Personalien der Branche im Überblick
Technologische Neuheiten, Branchenpartys und News: Fotografische Eindrücke aus der Automatisierungsbranche
Top5
Robotik + Automation übertrifft Rekordjahr 2008
Energieeffizienz
Groß sparen mit kleinen Antrieben
Dem Thema Energie-Einsparung wird bei Kleinantrieben bedingt durch ihre niedrige Anschlussleistung und die überwiegend geringe Einschaltdauer bis dato wenig Beachtung geschenkt. Zu Unrecht, denn auch bei den „Kleinen“ lässt sich auf lange Sicht viel sparen.
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Mit einem Anteil von 42,8 % verbraucht die Industrie nach Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BEDW) in Deutschland den meisten Strom. Innerhalb dieses Bereichs dominiert die Antriebstechnik mit knapp 70 %. Damit ist offensichtlich, dass sich mit intelligenten Motoren- und Getriebekonzepten ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs leisten lässt. – Und dies nicht nur bei Antrieben im KW-Bereich! Immerhin werden jährlich 9 bis 10 Mio. Kleinantriebe im Nicht-Automotive und Nicht-Consumer-Markt gefertigt und in erheblicher Anzahl in der industriellen Produktion eingesetzt – Tendenz stark steigend.
Ganz allgemein führen vier Wege zu einem energieeffizienten Einsatz von Kleinantrieben:
1. Der einfachste und schnellste Weg ist die applikationsangepasste Auslegung der Antriebe. Gemäß einer vom ZVEI durchgeführten Studie lassen sich hier 60 % des Einsparpotenzials realisieren. Konstrukteure, die nicht ständig Antriebssysteme auslegen, neigen aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus dazu, diese überzudimensionieren. Die Folge ist ein Betrieb der Antriebe im Teillastbereich und damit im Bereich von äußerst schlechten Wirkungsgraden, was mit einem hohen beziehungsweise ineffizienten Energie-Einsatz einhergeht. Ein weiteres Problem bei der Auswahl von Motorenkonzepten liegt insbesondere bei Kleinantrieben in der Fokussierung auf einen niedrigen Anschaffungspreis. Die Life-Cycle-Costs als entscheidender Faktor für den Betreiber einer Anlage bleiben hingegen vielfach noch unberücksichtigt.
2. Neben der richtigen Dimensionierung der Antriebe spielt der Wirkungsgrad der eingesetzten Getriebe mit 15 % des möglichen Einsparpotenzials eine wichtige Rolle. Derzeit dominieren noch Schneckengetriebe aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Herstellkosten den Bereich der Kleinantriebe. Jedoch haben sie durch ihre gleitende Reibung im Untersetzungsbereich (10:1 bis 60:1) – in dem sie am häufigsten eingesetzt werden – sehr schlechte Wirkungsgrade zwischen 30 und 70 %. Da der antreibende Motor auch das Losbrechmoment des Schneckenradsatzes überwinden muss, führt dies zwangsläufig zu einer zusätzlich notwendigen Überdimensionierung der Antriebsmaschine.
Dabei gibt es mittlerweile gerade für Winkelgetriebe-Applikationen eine Alternative zum Schneckengetriebe: Winkelgetriebe mit Planrad- beziehungsweise Kronenrad-Technologie. Sie basieren auf einer Verzahnungstechnik mit überwiegender Rollreibung, wodurch sich Wirkungsgrade zwischen 85 und 97 % erreichen lassen. Ein symmetrischer Aufbau, eine deutlich längere Lebensdauer und die Einsparpotenziale hinsichtlich der Investitions- und Betriebskosten sind somit entscheidende Vorzüge einer solchen Lösung. Wo es der Bauraum erlaubt, können allerdings auch Planeten- und Stirnradgetriebe mit ähnlichen Wirkungsgraden und Leistungsmerkmalen zum Einsatz gebracht werden.
1. Teil: Groß sparen mit kleinen Antrieben
2. Teil: Einsatz von wirkungsgradoptimierten Motorenkonzepten
3. Teil: Winkelgetriebe versus Schneckengetriebe
4. Teil: Kleinantriebe gewinnen an Bedeutung









